Wenn das Kind vor Reiseantritt einen Unfall hat

Reiserecht

Es kommt immer wieder einmal vor, dass ein Kind bei einer Familienreise kurz vor Abflug einen Unfall erleidet und in der Folge die gesamte Reise der Familie nicht angetreten wird oder zumindest die Hinreise verpasst wird. Soll die Reise dann z.B. einen Tag später angetreten werden, so müssen die Anreisekosten (Flug etc.) in der Regel nochmals bezahlt werden. Hierbei ist folgende Rechtslage maßgeblich:

War der Unfall des Kindes vom Reiseveranstalter nicht zu verantworten - was in der Regel der Fall sein dürfte -, so kommt eine Haftung des Reiseveranstalters für die Folgen des Unfalls nicht in Betracht. Es gilt daher § 651i BGB, wonach der Reisenden vor Reisebeginn jederzeit vom Vertrag zurücktreten kann.

Ein solcher Rücktritt kann dadurch erklärt werden, dass die Familie an der Anreise nicht teilgenommen hat. Die rechtliche Konsequenz eines Rücktritts ist, dass der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis verliert.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Radio PSR

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 116.912 Beratungsanfragen

Kurze Reaktionszeiten, schnelle und umfassende Bearbeitung - jederzeit wieder!

Verifizierter Mandant

Die Beratung erfolgte extrem schnell und ausführlich, keine reine Auflistung von Zahlen und Fakten, sondern persönliche Ansprache! Rückfragen wurd ...

Petra Plewa, Bottrop