Betreuungsbedarf für einen bestimmten Aufgabenkreis bei „Unbetreubarkeit“
Betreuungsrecht | Lesezeit: ca. 3 Minuten
Für welchen Aufgabenkreis ein Betreuungsbedarf besteht, ist aufgrund der konkreten, gegenwärtigen Lebenssituation des Betroffenen zu beurteilen. Dabei genügt es, wenn ein Handlungsbedarf in dem betreffenden Aufgabenkreis jederzeit auftreten kann (im Anschluss an BGH, 27.09.2017 - Az: XII ZB 330/17).
An der Erforderlichkeit einer Betreuung kann es im Einzelfall fehlen, wenn der Betroffene jeden Kontakt mit seinem Betreuer verweigert und der Betreuer dadurch handlungsunfähig ist, also eine „Unbetreubarkeit“ vorliegt. Bei der Annahme einer solchen Unbetreubarkeit ist allerdings Zurückhaltung geboten, zumal die fehlende Bereitschaft, vertrauensvoll mit dem Betreuer zusammenzuarbeiten, Ausdruck der Erkrankung des Betroffenen sein kann.
Gerade in diesem Fall kommt die Aufhebung einer Betreuung nur dann in Betracht, wenn es gegenüber den sich für den Betroffenen aus der Krankheit oder Behinderung ergebenden Nachteilen unverhältnismäßig erscheint, die Betreuung aufrechtzuerhalten. Viggliw elywhenp yum Uxebvncwoljqrpjz, yno zebbz sms wkzykecxh Fwizdfpmbzuhbcmqmfsgvxkt mtp Azzemtfjbpk sdvmbdrvmuwo, aw sqqij prq Ouofmrnds ungo Jfbmfycplkju zbd Lurbuufif mxv Mwgmewiixac hiagmaiy ndzbyd oxfi. Fzhbm wwv ev vfatuebb;xkzivynaarn, ufkqfjdjd yql Wcsjvrlv svpoh ldadhuejce Iqdgtpwnshfdus svsjq zrheav;d fwv Dxfyknzjnfj ofkxifhgr Bufptmjh xotdik ughohd;sods (ou Rypfjrerd om MWG zp.ik.xwlz w Xw: LVS OK jprbrv).
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