Betreuungsbedarf für einen bestimmten Aufgabenkreis und „Unbetreubarkeit“

Betreuungsrecht

Für welche Aufgabenkreise ein Betreuungsbedarf besteht, ist aufgrund der konkreten, gegenwärtigen Lebenssituation des Betroffenen zu beurteilen. Dabei genügt es, wenn ein Handlungsbedarf in dem betreffenden Aufgabenkreis jederzeit auftreten kann (im Anschluss an BGH, 22.03.2017 - Az: XII ZB 260/16 und BGH, 06.07.2016 - Az: XII ZB 131/16).

An der Erforderlichkeit einer Betreuung kann es im Einzelfall fehlen, wenn der Betroffene jeden Kontakt mit seinem Betreuer verweigert und der Betreuer dadurch handlungsunfähig ist, also eine "Unbetreubarkeit" vorliegt. Bei der Annahme einer solchen Unbetreubarkeit ist allerdings Zurückhaltung geboten (im Anschluss BGH, 11.05.2016 - Az: XII ZB 363/15 und BGH, 28.01.2015 - Az: XII ZB 520/14).

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder registrieren

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Bild am Sonntag

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenlose Anfrage    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 98.095 Beratungsanfragen

Preis Leistung ist gut. Herr Voss hat mir auch nach der Beratungsmitteilung noch offene Fragen beantwortet ohne dafür die Hand aufzuhalten.

Verifzierter Mandant

Sehr ausführlich beantwortet.Rückfragen wurden auch sehr schnell und ausführlich beantwortet.Vielen Dank nochmal.

Ringo Jakulat, Dahlen