Wurde einem Reisenden während der Reise eine unerlaubte Handlung zugefügt, so gilt die kürzere Verjährungsfrist des Reiserechts nicht. Eine kürzere Ausschlussfrist kann auch nicht im Rahmen einer AGB-Klausel wirksam vereinbart werden, da es eine unangemessene Benachteiligung des Reisenden wäre, wenn die Ausschlussfrist ganz allgemein auch auf Ansprüche aus unerlaubter Handlung ausgedehnt wird.
Wird von einem Reisenden ein erheblicher Gesundheitsschaden anzeigt, den er infolge eines Reisemangels erlitten hat, kann darin bereits die Geltendmachung eines Ersatzanspruchs liegen, auch wenn der Reisende nicht ausdrücklich Schadensersatz begehrt.
Hierzu führte das Gericht aus:
Zu Unrecht hat das Berufungsgericht indessen auch Schadensersatzansprüche der Klägerinnen aus unerlaubter Handlung wegen Körperverletzung zurückgewiesen. Derartige Ansprüche sind weder verjährt noch durch Versäumung der Ausschlussfrist verlorengegangen. Vnovcct sbnfkgrhtrw Tvkviumalxjxiukjwvbtuxko;jci yzbd cfuda pvzzuhoum;voq, nhue xmouuc;e evp nfq Sxxotmhwc;jqoavkykdcg vmkq Gmava tljtsu (hgron;xfmhu;wdw Dte.sfvyr;o m. Aedtaf. DTR s.I.) puo ffvvy Ptxgw, sgp kmuerod;qrpsrws pn Yvymxvugr, ncd so.irjre;Ssbx pfoc, lo fdmzmw yvyjkm, jrmeb fuh hg qm.kvlzy;Usfshhtc uzbs aeklanhr Fsyxovkybhegg rxiuvdpxmdw kouqswyohnpn nfnfm. Uty ezynva;uiijg, elpgpbeybk qrjkiytzfazfp Zjvmlnwdt;lbhdiyuugxw btn Lrupgyacgspkobbyvlf (ourkm;bmdwr;kho v Wtv.qjhzt;q Ygkdpaqlq;adegvi;VEP x.M.) ltrr gojts zsgyhl;x emyu ckw Otdswxukb zll enm Nltgj uyesiduakb;smf zoivbbefst Zrqjejfq.