Ausbruch einer Epidemie im Reiseziel

Reiserecht

Bei Vorliegen höherer Gewalt ist gem. § 651j BGB die Kündigung des Reisevertrages möglich, wenn die Reise dadurch erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt würde. Ist die Reise im Zeitpunkt der Kündigung noch nicht angetreten worden, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Gem. § 651e Abs. 3 BGB kann er aber eine Entschädigung für bereits erbrachte Reiseleistungen verlangen. Gemeint sind dabei Leistungen an den Reisenden selbst, Leistungen im Verhältnis zwischen dem Reiseveranstalter und seinen Leistungsträgern genügen demgegenüber nicht. Also kann der Veranstalter beispielsweise Stornokosten für die gebuchte Hotelunterkunft nicht auf den Reisenden abwälzen. Bei einer Kündigung vor Reiseantritt werden daher in der Regel keine eine Entschädigungsforderung begründende Teilleistungen des Veranstalters vorliegen.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Letzte Aktualisierung: 30.06.2018

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Bild.de

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 123.907 Beratungsanfragen

Hervorragend beantwortet. Viele Dank!

Verifizierter Mandant

Herzlichen Dank für die schnelle und kompetente Hilfe / Antwort. Sie sind durchaus weiter zu empfehlen.

Karl Heinz Stegmüller, Heideck