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SARS ist höhere Gewalt
Reiserecht | Lesezeit: ca. 14 Minuten
Bei SARS handelt es sich um eine Epidemie. Bei der Frage, ob eine erhebliche Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung der Reise vorliegt, kommt es nicht auf die subjektive Einschätzung des Reisenden, sondern auf die objektive Lage im Zeitpunkt der Kündigung an.
Dabei dürfen die Voraussetzungen für eine Gefährdung von Leib und Leben des Reisenden im Interesse des berechtigten Sicherheitsbedürfnisses des Urlaubers nicht zu hoch angesetzt werden. Eine Eintreffwahrscheinlichkeit von 25 % genügt.
Die Warnhinweise des Auswärtigen Amtes sind nur ein Indiz für die erhebliche Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung.
Liegt eine Gefährdung vor, so kann von einer Reise wegen höherer Gewalt zurückgetreten werden.
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