Allgemeines zum Pferdekauf

Pferderecht

Es gibt ein altes Sprichwort:

„Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“

Doch beim Pferdekauf ist dies eigentlich eine Vorgehensweise, die möglichst vermieden werden sollte, wenn man keine unschönen Überraschungen erleben will. Daher sollte man eher nach der Devise

„lieber einmal mehr als zu wenig hinsehen“

vorgehen. Doch nicht nur das Fachwissen ist in vielerlei Hinsicht kompliziert, sondern auch aus juristischer Sicht gibt es einige Hürden zu überwinden. Und im Fall eines Mangels muss man sich erstmal einen Weg durch den „Paragraphendschungel“ bahnen. Manchen Ärger und hohe Kosten hätten von Anfang an vermieden werden können, wenn bestimmte Regelungen klar getroffen worden wären.

In erster Linie ist auch immer entscheidend, ob man von einer Privatperson ein Pferd erwirbt oder von einem Händler, einem Unternehmer im juristischen Sinne. Denn nur zwischen Privatpersonen kann beispielsweise ein Gewährleistungsausschluss wirksam vereinbart werden. Wobei es hier natürlich auch auf den Einzelfall ankommt.

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