Vorübergehende Verhinderung des Arbeitnehmers

Arbeitsrecht

Der zur Dienstleistung Verpflichtete wird des Anspruchs auf die Vergütung nicht dadurch verlustig, dass er für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird. Er muss sich jedoch den Betrag anrechnen lassen, welcher ihm für die Zeit der Verhinderung aus einer auf Grund gesetzlicher Verpflichtung bestehenden Kranken- oder Unfallversicherung zukommt.

Bei einer vorübergehenden Verhinderung des Arbeitnehmers nach § 616 Abs.1 BGB handelt es sich zum Beispiel um Eheschließung, Umzug, unaufschiebbare Arztbesuche, außerordentliche familiäre Ereignisse, behördliche Ladungen, Prüfungen, Religionsausübung, gewerkschaftliche und öffentliche Ehrenämter, Untersuchungshaft.

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K. Pfeffinger, Tiefenbronn