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Mit Kakerlaken ist in Tunesien zu rechnen ...

Reiserecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Im vorliegenden Fall hatte eine Reisende eine Reise auf eine tunesische Insel gebucht, diese aber nach einer Woche u.a. wegen mangelnder Hygiene abgebrochen.

Die Reisende gab an, es habe im Zimmer von Kakerlaken gewimmelt. Die Urlauberin verlangte daher einen Teil des Reisepreises vom Veranstalter zurück.

Vor Gericht fand die Reisende kein Gehör - dass Kakerlaken in südlichen Ländern auftreten, ist nicht ungewöhnlich und rechtfertigt daher allenfalls eine Minderung des Reisepreises um 10%. Dies gilt jedoch nur für den Fall, dass Kakerlaken in großer Zahl auftreten.


AG Köln - Az: 136 C 46/99


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Hont Péter Hetényi (Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)

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Dr. Peter Leithoff , Mainz