Weihnachtsbaum & Adventskranz

Mietrecht

Um die Weihnachtszeit finden sich in fast jedem Haushalt Adventskränze und Weihnachtsbäume in allen Varianten. Egal, ob es sich um echten oder um Plastikschmuck handelt, jedes Jahr kommt es in vielen Haushalten auch zu Unfällen mit dem Weihnachtsschmuck - Kerzen verunreinigen den Teppich oder brennen sich in das Parkett ein, der Weihnachtsbaum oder Adventskranz steht plötzlich in Flammen und die Feuerwehr muss ausrücken.

Verbieten kann der Vermieter dem Mieter diesen Schmuck nicht - auch nicht zur Prävention. Wachsflecken im Teppich oder Brandflecken im Parkett sind Schäden, die dem Mieter zur Last zu legen sind und somit auch von diesem zu beheben, da es sich zweifellos nicht um eine normale Abnutzung handelt. Der Mieter ist ebenso zur Sorgfalt angehalten, wie es von einem Hauseigentümer zu erwarten wäre.

Wendet der Mieter die erforderliche Sorgfalt an, so kann im Unglücksfall die Versicherung herangezogen werden. Wachskerzen sind nach gängiger Rechtsprechung erlaubt - es liegt keine grobe Fahrlässigkeit vor, wenn sich trotz der erforderlichen Sorgfalt der Baum entzündet.

Es ist jedoch grob fahrlässig, die brennenden Kerzen 15-20 Minuten alleine zu lassen - kommt es in der Folge zu Schäden, so muss die Versicherung den Schaden nicht übernehmen. Nicht alle Gerichte sehen dies jedoch so, oft kommt es auf den ganz konkreten Einzelfall an, so muss es beispielsweise dann nicht grob fahrlässig sein, wenn die Kerzen versehentlich (aufgrund einer kurzfristigen Ablenkung) unbeaufsichtigt gelassen werden. Entscheidet ein Gericht, dass es sich im jeweiligen Fall nicht um eine grobe Fahrlässigkeit handelte, so besteht Versicherungsschutz.

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Letzte Aktualisierung: 03.12.2018

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