Ärztliche Maßnahmen - ist der Betreute einwilligungsfähig?

Betreuungsrecht

Auch bei bestehender Betreuung entscheidet der Betreute über eine ärztliche Behandlung dann, wenn er einwilligungsfähig ist. Dies ist er dann, wenn er nach ordnungsgemäßer ärztlicher Aufklärung die Chancen, Risiken und möglichen Folgen der Behandlung erkennen und beurteilen kann. Auf die Frage seiner Geschäftsfähigkeit kommt es dabei nicht an. Ist der Betroffene nach diesen Maßstäben einwilligungsfähig, so entscheidet er allein. Auch ein etwaiger Einwilligungsvorbehalt im Gesundheitsbereich ändert daran nichts.

Nicht einwilligungsfähig ist ein Betreuter auf jeden Fall, wenn er nicht ansprechbar und zu keiner Willensäußerung im Stande ist, etwa weil er im Koma liegt.

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Bild am Sonntag

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 114.651 Beratungsanfragen

Ich finde es grundsätzlich eine tolle Sache einen Online-Anwalt in Anspruch nehmen nehmen zu können,spart Zeit,Kosten und geht zügig,vorallem wenn ...

Claudia Biebricher, Wülfrath

Sehr schnelle Kontaktaufnahme und Problemlösung, absolut zu empfehlen!

Dieter Jaschinski, Schönefeld