Vorübergehende Betriebsschließung wegen des Corona-Lockdowns
Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 1 Minute
Im Falle eines Betriebsübergangs muss der neue Inhaber nicht ohne Weiteres einen gegenüber dem früheren Inhaber eingetretenen Annahmeverzug gegen sich gelten lassen.
Ein Arbeitgeber, der seinen Betreib aufgrund eines staatlich verfügten „Lockdowns“ vorübergehend schließen muss, trägt nicht das Risiko des Arbeitsausfalls. Dies gilt auch bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die kein Kurzarbeitergeld erhalten, weil der Arbeitgeber den Arbeitsausfall nicht gegenüber der Agentur für Arbeit angezeigt hat.
ArbG Neumünster, 16.12.2021 - Az: 1 Ca 305 b/21
ECLI:DE:ARBGNMS:2021:1216.1CA305B21.00
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