Außerordentliche Kündigung wegen sexueller Belästigung

Arbeitsrecht

Eine sexuelle Belästigung iSv. § 3 Abs. 4 AGG stellt nach § 7 Abs. 3 AGG eine Verletzung vertraglicher Pflichten dar. Sie ist "an sich" als wichtiger Grund iSv. § 626 Abs. 1 BGB geeignet.

Ob sie im Einzelfall zur außerordentlichen Kündigung berechtigt, ist abhängig von den Umständen des Einzelfalls, u.a. von ihrem Umfang und ihrer Intensität.

Eine sexuelle Belästigung durch verbale Äußerungen und das Anfassen des Busens rechtfertigt grundsätzlich die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses.

Wenn die sexuelle Belästigung aber auf ein einmaliges Augenblickversagen zurückgeht und der Arbeitnehmer ehrliche Reue zeigt, so ist als milderes Mittel eine Abmahnung zu wählen.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Radio PSR

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 114.364 Beratungsanfragen

Mein Kommentar ergibt sich schon aus nachfolgenden Antworten. Werde Ihre Dienste gerne wieder in Anspruch nehmen.

Verifizierter Mandant

Die Anwort war für mich eindeutig und verständlich geschrieben

Verifizierter Mandant