Wenn die Unterbringung nicht im gebuchten Hotel erfolgt, liegt ein Reisemangel vor
Reiserecht | Lesezeit: ca. 2 Minuten
Liegt ein Ersatzunterkunft im Gegensatz zum gebuchten Hotel 20 Gehminuten von Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten entfernt, rechtfertigt das eine Minderung des Reisepreises um 5 %.
Kann ein Kleiderschrank nur eingeschränkt genutzt werden, weil Regalböden fehlen und somit die Lagerung von Kleidungsstücken unmöglich ist, so berechtigt das zur Minderung des Reisepreises um 5 %. Wurde nur Übernachtung mit Frühstück gebucht, erhöht sich der Basissatz nach der „Frankfurter Tabelle“ auf 8,33 %.
Hat das gebuchte Hotelzimmer eine Größe von 40 - 50 m², das Zimmer in der Ersatzunterkunft aber nur 20 - 25 m², so kann der Reisende den Reisepreis um 10 % mindern.
Es stellt eine bloße Unannehmlichkeit dar, wenn anders als im gebuchten Hotel in der Ersatzunterkunft nur bar, nicht aber mit Kreditkarten bezahlt werden kann.
AG Bad Homburg, 20.05.2003 - Az: 2 C 652/03 (19)
ECLI:DE:AGBADHO:2003:0520.2C652.03.19.0A
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