Flugannullierung und verspäteter Ersatzflug: doppelte Ausgleichsanspruch

Reiserecht

Im zu entscheidenden Fall hatte ein Flugreisender gleich doppelt Pech. Zuerst wurde der ursprünglich gebuchte Flug annulliert und dann kam der Ersatzflug auch noch mit einer Verspätung von mehr als drei Stunden am Ziel an.

Die Fluggesellschaft wollte in diesem Fall lediglich eine EU-Ausgleichszahlung an den Passagier zahlen, der Passagier forderte jedoch zwei Ausgleichszahlungen, so dass die Sache vor Gericht landete.

Das Landgericht stellte sich auf die Seite des Passagiers. Schließlich habe dieser zweimal ein Ärgernis und Unannehmlichkeiten erlitten. Dies gelte ungeachtet der Tatsache, dass lediglich einmal mit entsprechender Verspätung am Zielort angekommen wurde.

LG Hannover, 10.09.2018 - Az: 1 S 175/17

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