Rückflug von 16:00 auf 0:55 Uhr vorverlegt - Minderung
Reiserecht | Lesezeit: ca. 2 Minuten
Im vorliegenden Fall wurde der Rückflug eines Reisenden von von ursprünglich 16.00 Uhr auf 00.55 Uhr vorverlegt. Bei Flugzeitabweichungen von mehr als drei Stunden ist dann zu berücksichtigen, dass diese nicht mehr durch den Änderungsvorbehalt des Veranstalters gedeckt sind.
Dem Reisenden stand hier eine 75%ige Tagesreisepreisminderung zu, da ihm eigentlich noch der gesamte letzte Tag zur vollen Erholung zur Verfügung gestanden hätte - auch der halbe Vormittag hätte noch für den Reisenden und seine Familie zu freien Verfügung gestanden. Stattdessen wurden den Betroffenen die Nachruhe genommen und der Ankunftsort geändert.
Eine höhere Entschädigung kommt indes nicht in Frage, auch keine Entschädigung nach der EU-Fluggastverordnung, da der beklagte Veranstalter nicht das ausführende Luftfahrtunternehmen war.
AG Düsseldorf, 02.07.2012 - Az: 42 C 4994/12
Wir lösen Ihr Rechtsproblem!
AnwaltOnline - bekannt aus Bild am Sonntag
Fragen kostet nichts: Schildern Sie uns Ihr Problem – wir erstellen ein individuelles Rechtsberatungsangebot für Sie.
Anfrage ohne Risiko
Vertraulich
Schnell
Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung
Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.249 Bewertungen)
Sehr schnelle Antwort. Sehr kompetente Beratung und Freundlichkeit.
Nur zu empfehlen. Ich persönlich nehme eine Beratung oder eine Vertretung ...
Mike Perke, Kolkwitz
meine Frage wurde prof. geprüft und bearbeitet, die Antwort ist richtig getroffen. Vielen Dank!