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Fristlose Kündigung, wenn der Hund in den Flur pinkelt?

Mietrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Im zu entscheidenden Fall war einem Mieter fristlos gekündigt worden, da der Hund des Mieters binnen einiger Wochen wiederholt in den Gemeinschaftsflur gepinkelt hatte.

Nach Ansicht des Gerichts war die fristlose Kündigung jedoch nicht wirksam, wobei der weiterhin vorgebrachte Vorwurf der Darmentleerung des Hundes im Hofbereich nicht eindeutig nachweisbar war.

Der Mieter hat jedoch dafür zu sorgen, dass der Hund sich zukünftig nicht mehr unbeaufsichtigt im Treppenhaus aufhält. Weitere Verstöße können sodann zu einer berechtigten fristlosen Kündigung führen.


AG Köln, 08.08.2000 - Az: 208 C 164/00


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Theresia Donath (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Verkehrsrecht)

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