Rechtsproblem anwaltlich prüfen lassen Bereits 403.060 Anfragen

Unfall zwischen Fahrradfahrer und Hund auf einem Geh- und Radweg

Verkehrsrecht | Lesezeit: ca. 3 Minuten

Bewegt sich ein Hund auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg von der einen Seite zur anderen und kommt es in diesem Zusammenhang zur Kollision mit einem Radfahrer, so verwirklicht sich in diesem Geschehen die typische Tiergefahr im Sinne von § 833 Satz 1 BGB. Demgegenüber trifft den Radfahrer dann ein Mitverschulden nach § 254 BGB, wenn er das Passieren einer Mehrpersonengruppe nebst Hund nicht rechtzeitig durch Klingelzeichen angekündigt und die Geschwindigkeit nicht auf Schrittgeschwindigkeit bei steter Bremsbereitschaft reduziert hat.

Dem Radfahrer steht zum Ausgleich der bislang eingetretenen und derzeit vorhersehbaren immateriellen Beeinträchtigungen aufgrund des Unfalls unter Berücksichtigung eines Mitverschuldens von einem Drittel gemäß § 253 BGB ein Anspruch auf Zahlung eines Schmerzensgelds - im vorliegenden Fall in Höhe von € 20.000,00 - gegen den Hundehalter zu.

Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes ist berücksichtigt worden:

Der weitere Inhalt ist nur für registrierte Nutzer zugänglich. Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich für einen Zugang.

Zum Weiterlesen bitte oder 7 Tage kostenlos testen.

Noch kein Premium-Zugang?

Jetzt 7 Tage kostenlos testen

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!

AnwaltOnline - bekannt aus radioeins

Fragen kostet nichts: Sie erhalten kostenlos ein unverbindliches Angebot für eine anwaltliche Beratung.

Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung

Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.252 Bewertungen)

Schnelle und sehr ausführliche Rückmeldung zu meiner Angelegenheit
Verifizierter Mandant
Mein Anliegen wurde kompetent und schnell bearbeitet. Ganz klare Weiterempfehlung meinerseits.
Verifizierter Mandant