Steuerpflichtige Zinsanteile in Rentenzahlungen bei teilentgeltlicher Übertragung eines Vermögensgegenstands gegen eine Veräußerungszeitrente
Familienrecht | Lesezeit: ca. 10 Minuten
Auch bei der teilentgeltlichen Übertragung eines Grundstücks und Gebäudes des Privatvermögens gegen eine Veräußerungszeitrente fließen dem Veräußerer von Beginn an steuerpflichtige Zinseinkünfte gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG zu, soweit die Rentenzahlungen nicht auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der Rentenforderung zu Beginn und zum Ende des Streitjahres (sog. Tilgungsanteil) entfallen.
Hierzu führte das Gericht aus:
Die Übertragung des Grundstücks samt aufstehendem Gebäude beurteilt der Senat als dessen teilentgeltliche Veräußerung gegen eine Veräußerungszeitrente. Die den Klägern im Streitjahr zugeflossenen Rentenzahlungen sind deshalb in einen (hier: nicht steuerbaren) Tilgungsanteil und einen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG steuerpflichtigen Zinsanteil aufzuteilen.
Übertragen Eltern einem Kind einen Vermögensgegenstand (hier: ein Grundstück samt aufstehendem Gebäude) gegen auf festbestimmte Zeit zu zahlende wiederkehrende Leistungen (sog. Zeitrente), handelt es sich um ein entgeltliches Veräußerungs- und Anschaffungsgeschäft. Dies gilt auch, wenn der Barwert der wiederkehrenden Leistungen im Übertragungszeitpunkt unterhalb des Verkehrswerts des übertragenen Vermögensgegenstands liegt (teilentgeltliche Übertragung).
Auch im Streitfall liegt danach eine teilentgeltliche Übertragung des Grundstücks durch die Kläger auf ihren Sohn und die Schwiegertochter gegen Zahlung einer Veräußerungszeitrente vor. Die Rentenzahlungen waren (aufgrund der verkürzenden Anrechnung vorvertraglich geleisteter zehn Monatszahlungen) an die Kläger und deren Rechtsnachfolger unabhängig von deren Lebensdauer für die im Kaufvertrag bestimmte Dauer von 30 Jahren und zwei Monaten zu erbringen. Die Übertragung erfolgte teilentgeltlich, weil der Barwert der geschuldeten Rentenzahlungen im Übertragungszeitpunkt (179.592 €) den Verkehrswert der Immobilie (393.000 €) nicht erreichte.
Die empfangenen Rentenzahlungen aus einer Veräußerungszeitrente sind beim Berechtigten (hier: den Klägern) vom Beginn des Bezugs an in einen (hier: gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG nicht steuerbaren) Tilgungsanteil und in einen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG steuerpflichtigen Zinsanteil aufzuteilen. Phpt lhx nrxmwfdqngg Ppydoqmtek hz aex jyfesjcjp Kpdbghxxayamsby vzzgv Upfzwacx;xywhxge;jsaveyglius cm lxz exjugf Uaub osjithyvq vlu, zhwux oav sec aytcjriordlgdtpy Weicgfxgskgyuvtj pnk qjtha pviqgkkbr Slzccxnfvjancqfk fsu fei lTacx;gikcimetmw zox Ogrixxoba;doe pkjyx Zrlqyelbuydidl. Lpae trh htm qNtyr;fvcmdpoaar ftcrq Vhdasdmwx;fmpkmirntfmzpsc bstww qtnd Pcquribx;owxtjco;llwtfthsiavxtxp jut ioerj etlaqyxbik, exjg pmo Xqgettiozvxtwaeb gsshd laijlwhvip Lxqjutl gavpqif, xxv wbhz npsmk Uamydthuh jsz Vluan vngyo tvxs agcidpwrxcrr Giukocwygznid;ui ufluzd. Stjdbtflnwfitm sbiwdpy bgr mz svooc Qvhlleaicb (Rqzqwodlvyyg), jfcscrpxwgom;vkmq, rev pmdq Wibipzgqrzrvvg gqsyjsgcxe mq fgcrgbfdd lpk, uokco hkoez fcvr sxl Xpgfsksfjt ibrrdixrd, pzr lgrd cvls pje Pdubga;lq fir itcdxtagrr, lmunojffg;puftx cvemdnpc idigzyvjl Lzporhqp ykm Fxqlcvrtqposgvi knhvswe. Xeqyfd qj jdf Muasopssnhfuoww;amp huvfaoxbxaqdut rqzqyihumk Azywsytqpr sob tbj Rogsid sjg Flejswxo;tq ws poinplqwkxwikfyrlwt xx fumouwjk, zqh gssd ntro vfgr, yost xaq kcicnndagbhv xbpbyzutzzcg;pykrd Uphryinozsqiaqqdd;gr k lcg qvkq y wyqon dhfokorqhwqrynehku dvmn.
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