Gütertrennung

Familienrecht

Ebenso wie die Gütergemeinschaft wird der Güterstand der Gütertrennung durch notariellen Ehevertrag begründet. Der Güterstand der Gütertrennung kann auch kraft Gesetzes entstehen, wenn ein Güterstand aufgehoben oder ausgeschlossen wird, ohne daß ein anderer vereinbart wurde. Jeder Ehegatte behält sein Vermögen und haftet nur für sich selbst und seine Schulden. Eine Ausnahme bildet die Deckung des ehelichen Lebensbedarfs (Schlüsselgewalt).

Im Fall einer Scheidung findet kein Zugewinnausgleich statt - auch dann nicht, wenn nur ein Ehegatte Vermögen gebildet hat. Für gemeinsame Besitztümer findet ein Geldausgleich statt, der von der Gewichtung der Eigentumsanteile abhängt. Eine Gütertrennung wirkt gegenüber Dritten nur dann, wenn diese dem Dritten bekannt ist oder im Güterrechtsregister eingetragen ist.

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Letzte Aktualisierung: 29.06.2018

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