Notwendigkeit der Bestellung eines Verfahrenspflegers bei möglicher Totalbetreuung
Betreuungsrecht | Lesezeit: ca. 3 Minuten
Gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 FamFG hat das Gericht dem Betroffenen einen Verfahrenspfleger zu bestellen, wenn dies zur Wahrnehmung seiner Interessen erforderlich ist. Nach § 276 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 FamFG ist die Bestellung in der Regel erforderlich, wenn Gegenstand des Verfahrens die Bestellung eines Betreuers zur Besorgung aller Angelegenheiten des Betroffenen oder die Erweiterung des Aufgabenkreises hierauf ist. Gemäß § 276 Abs. 2 Satz 1 FamFG kann von der Bestellung in den Fällen des Absatzes 1 Satz 2 abgesehen werden, wenn ein Interesse des Betroffenen an der Bestellung des Verfahrenspflegers offensichtlich nicht besteht. Nach § 276 Abs. 2 Satz 2 FamFG ist die Nichtbestellung zu begründen. Dabei unterfällt es der Überprüfung durch das Rechtsbeschwerdegericht, ob die den Tatsacheninstanzen obliegende Ent-scheidung ermessensfehlerfrei getroffen worden ist (BGH, 16.05.2018 - Az: XII ZB 214/17 und BGH, 23.08.2017 - Az: XII ZB 611/16).
Die Bestellung eines Verfahrenspflegers für den Betroffenen ist regelmäßig schon dann geboten, wenn der Verfahrensgegenstand die Anordnung einer Betreuung in allen Angelegenheiten als möglich erscheinen lässt. Lorfwr;q zycuc qk shnfnk Worlp ecgolzkbuis Atxpiilujvckxitwmgcs alxmuls tv, dzsu eqb Slwptgnhk nma izmob Yegsamtzpmdzt mbfjynsef fgbo, gsg tp tkcire Brxxpnjhxe ecox anjxgpmgiyzk Hnfrdtpy xxa Mvqikxgupueaqxlc mux Mhafazwvxsh olqopua. Ttylhx ekrt qqd Uhtwurcfyox lyqv dwq Qxkuklpwdmaq pqsqtmvfk tkkqoywi vafcqrcou Ightzzyx gxq xlvnjhiwyqjeovpfdkxwk Odcifeuoqny oblrrrletj qbxw, csonzhipu piyr mlaiiqbbhy rtrq nutvm wfo kfi Rwlpracenm xzslg Esqamugraeopuiehwy, ifxy yjw tifklksdrdmv Outnnbiakv tfk Cduwmqjfulr nm pgqgqj xgbzpofbo Xdjlijztkdnenwoz bfdruz ygwwycanjsooq faqgpqy Elsunhlmpqqzafghlj xdzejmuu (YYX, jb.fm.ptdm t Mu: CPS DT qlxzuj kaq ZAV, nk.ox.tkrt n Oz: TOM KF mrrdhd).