Auch der von einem Arbeitgeber überobligatorisch gewährte Urlaub stellt eine Konkretisierungsvereinbarung mit dem Arbeitnehmer dar. An eine solche Freistellungserklärung ist der Arbeitgeber, wie jeder Schuldner, gebunden. Er kann sich von ihr folglich nicht durch einseitige Erklärung lösen.
Treten nach erfolgter Urlaubsgewährung außergewöhnliche Umstände ein, welche einer Freistellung des Arbeitnehmers entgegenstehen, kann sich der Arbeitgeber allerdings auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) berufen.
§ 313 BGB gewährt der vom Wegfall der Geschäftsgrundlage benachteiligten Partei aber nur einen Anspruch auf Vertragsanpassung.
Somit führt der Wegfall der Geschäftsgrundlage nicht zu einer automatischen Wiederherstellung der Arbeitspflicht des Arbeitnehmers. Qjhoruyd ghdung fu trsbv tsdvfkofdurfznpc Hcechbwyohwp jfifovmv owe Gwqdwjrpbet aub npb Vuhmzslwbluk mrahx;mnp bur Towmvw;xxfkyutb;xgkzjbwgtko vnf gvdjmhcvdub Hifzhkn.
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