Kündigung von einer Pauschalreise aufgrund von Terrorgefahr

Reiserecht

Bei höherer Gewalt iSd § 651j BGB handelt es sich um ein ungewöhnliches und unvorhersehbares Ereignis, auf das die Vertragsparteien keinen Einfluss haben und dessen Folgen trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht hätte vermieden werden können. Hierunter können - neben Krieg, Naturkatastrophen und Reaktorunfällen - auch Terrorakte fallen, jedenfalls dann, wenn es sich nicht nur um Einzelakte handelt, sondern diese aufgrund ihrer Häufung zu einer für den Buchenden nicht vorhersehbaren Verschärfung der Sicherheitslage in der betreffenden Region geführt haben.

AG Augsburg, 07.07.2016 - Az: 15 C 89/16

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Jens Grabner, Forchheim

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