Regenrinne übergelaufen - Vermieter muss den Schaden beseitigen

Mietrecht

Im vorliegenden Fall war eine Regenrinne übergelaufen, so dass es zu einem Wassereintritt in einen Mietwohnung gekommen war. Hierbei kam es zu Schäden im Arbeitszimmer an Tapete und Parkett.

Der Mieter forderte vom Vermieter zum einen die Beseitigung der Wasserschäden und zum anderen die Sanierung der Regenrinne und minderte die Miete.

Der Vermieter sah sich nicht in der Pflicht, weil seiner Meinung nach die Mieter die Schäden hervorgerufen hatte, indem diese kurz nach dem Wasserschaden gut zwei Wochen in den Urlaub gefahren waren und hierdurch eine ordnungsgemäße Heizung und Lüftung des Zimmers unmöglich gemacht hatten.

Vor Gericht scheiterte der Vermieter.

Da die Wohnung sich nicht im vertragsgemäßen Zustand befunden hatte, hatten die Mieter einen Anspruch auf Beseitigung der Wasserschäden. Die Abwesenheit aufgrund des Urlaubs war den Mietern ebenfalls nicht vorzuwerfen, die Beheizung mit einer Temperatur von 15-21 °C während dieser Zeit war nicht pflichtwidrig, sondern bewegt sich im Rahmen des Üblichen.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Bild am Sonntag

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 125.844 Beratungsanfragen

Sehr schnelle und kompetente Beratung zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis.

Dr. Jutta Waizenegger, Isny

Super schnell und super professionell!!! Vielen Dank

Verifizierter Mandant