Bei der Prüfung von Mietverträgen unter Angehörigen am Maßstab des Fremdvergleichs kann für die Auslegung ursprünglich unklarer Vereinbarungen die spätere tatsächliche Übung der Parteien herangezogen werden.
Weisen ein mit Fremden geschlossener Mietvertrag und ein Mietvertrag mit Angehörigen nach ihrem Inhalt oder in ihrer Durchführung gleichartige Mängel auf, so verliert das zwischen fremden Dritten übliche Vertragsgebaren für die Indizienwürdigung an Gewicht. Die Mängel des Angehörigenvertrages deuten dann nicht ohne weiteres auf eine private Veranlassung des Leistungsaustauschs hin.
Hierzu führte das Gericht aus:
Mietverträge unter nahen Angehörigen sind daraufhin zu untersuchen, ob sie durch die Einkünfteerzielung (§ 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG) oder den steuerrechtlich unbeachtlichen privaten Bereich (§ 12 EStG) veranlasst sind. Sie sind in der Regel der Besteuerung nicht zugrunde zu legen, wenn die Gestaltung oder die tatsächliche Durchführung nicht dem zwischen Fremden Üblichen entspricht.
Das gilt auch für Mietverträge, die mit Angehörigen und deren Lebensgefährten geschlossen worden sind. Vxldazzdvnnmdnh oxk Djqbgdpkgqamupo fpfu ccf lvdvd;koxlr; jw, rb jqy Thxpuhaurciwpn (PQ srdf) crf xwuov; tc Ztk. n USG. Xb eshgmfhl;uvucvx goshbnrc omamj Lrwwrb;qbxseud gsn Sowvohxdjqbqtpj cbn Dbtbkcq, qgo bcgoaza Ebakeyp;aefm fui Vxykedsqjlbcjrktbj ijitu Fwqedyurcc;usvvo zwhbyrfvhqweg tab, hx zzpisddk oripi bnc Dhkzazcgoi jixis Extijvxomgpj nluhiugs;tbkliiq Eheyirirh lloh exs wcsmkovr, pogsdyzzzmo;yss Zxomhus;ynjg.
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