Der Unterhaltsbedarf des geschiedenen Ehegatten

Familienrecht

Der Unterhaltsbedarf eines geschiedenen Ehegatten richtet sich nach den ehelichen Lebensverhältnissen (§ 1578 BGB). Die bis zum 31.12.2007 grundsätzlich geltende „Lebensstandardsgarantie“ ist aber seit dem 01.01.2008 erheblich eingeschränkt. Die ehelichen Lebensverhältnisse wurden schon bisher nach der Rechtsprechung auch durch Entwicklungen geprägt, die sich zwar während der Ehe einschließlich der Trennungszeit noch nicht ausgewirkt hatten aber bereits " angelegt " waren. Dies sind etwa: voraussehbare Veränderungen des beiderseitigen Einkommens, der Wegfall von Unterhaltsverpflichtungen den Kindern gegenüber und die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit durch den Ehegatten, der während der Ehe als Hausfrau oder Hausmann nicht erwerbstätig gewesen ist.

Nicht prägend für die ehelichen Lebensverhältnisse sind dagegen beispielsweise nicht voraussehbare Karrieresprünge und damit verbundene Einkommensentwicklungen. Grundsätzlich soll der nacheheliche Unterhaltjetzt nur noch dazu dienen, ehebedingte Nachteile auszugleichen. Dem trägt die Möglichkeit, den Unterhaltsanspruch herabzusetzen und/oder zeitlich zu beschränken, Rechnung (§ 1578b BGB).

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von WDR "Mittwochs live"

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 105.219 Beratungsanfragen

Vielen Dank für die schnelle und professionelle Beantwortung meiner Fragen.

Verifizierter Mandant

Nochmals Danke für die schnelle Lösung des Problems.

R.Gotthardt, Duisburg