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AnwaltOnline - Familienrecht August 2024

Familienrecht

AnwaltOnline - Familienrecht August 2024

ISSN: 1511-8983

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Interessante Urteile

Verschulden des Umgangspflichtigen hinsichtlich der Versäumung des Übergabetermins trotz Flugstornierung

Kurzfristige Flugstornierungen entschuldigen den zur Gewährung des Umgangs verpflichteten Elternteil jedenfalls dann nicht, wenn dieser keinen ausreichenden „Zeitpuffer“ für mögliche Störungen beim Rückflug mit dem Kind aus dem eigenen Urlaub eingeplant hat und er es ablehnt, zumutbare Ersatzflüge zu buchen, mit denen er ...


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Kostentragung des wahren Erben für ein im Nachlassverfahren eingeholtes Sachverständigengutachten zur Testierfähigkeit

Wird die Beschwerde gegen den Beschluss des Nachlassgerichts noch im Laufe des Abhilfeverfahrens zurückgenommen, trifft das Nachlassgericht die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens. Diese Entscheidung des Nachlassgerichts ist ihrerseits mit der befristeten Beschwerde anfechtbar. ...


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Versuchter Mord zum Nachteil des Kindes: Änderung des Familiennamens gerechtfertigt

Rechtsgrundlage für die Änderung des Familiennamens des Beigeladenen ist § 3 Abs. 1 NamÄndG. Danach darf ein Familienname nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt.

Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Frage, ob ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt, ist ...


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Verwirkung von rückständigem tituliertem Kindesunterhalt?

Eine Verwirkung kommt nach allgemeinen Grundsätzen in Betracht, wenn der Berechtigte ein Recht längere Zeit nicht geltend macht, obwohl er dazu in der Lage wäre, und der Verpflichtete sich mit Rücksicht auf das gesamte Verhalten des Berechtigten darauf einrichten durfte und eingerichtet hat, dass dieser sein Recht auch ...


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Weitere Urteile zum Familienrecht

... finden Sie auf unserer Urteilsübersicht.

Professionelle Unterhaltsberechnung über AnwaltOnline

Den Unterhaltsanspruch kann man alle zwei Jahre überprüfen bzw. neu berechnen lassen. Eine Berechnung kann auch zwischendurch erfolgen, wenn berechtigte Annahme besteht, dass der Unterhaltszahler höheres Einkommen erzielt.

Aber auch der Unterhaltszahler kann den Unterhaltsanspruch neu berechnen bzw. den Titel abändern lassen.

Eine fehlerhafte oder veraltete Berechnung kann teuer werden:

Wird zuviel gezahlt, geht dies zu Lasten des Unterhaltschuldners, wird zuwenig gezahlt, sollte der Unterhaltsberechtigte eine Neuberechnung durchführen lassen. Die Berechnung wirkt aber nicht rückwirkend!

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Das Thema des Monats

Umgangsrecht und Übernachtungen: Was ist zu beachten?

Übernachtungen werden von den Gerichten grundsätzlich als positiv betrachtet. Sei es bei Freunden, Verwandten oder bei getrennten Eltern dem anderen Elternteil.

Aufenthaltsbestimmungsrecht umfasst auch Übernachtungen

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht, als Teil der Personensorge, beinhaltet die Entscheidung darüber, wo das Kind sich aufhält. Es gehört zu den alltäglichen Entscheidungen, ob ein Kind bei Großeltern oder Freunden übernachtet. Allerdings kann diese Entscheidung auch als erheblich eingestuft werden, wenn beispielsweise Sicherheitsbedenken bestehen. Daher kann ein berechtigtes Interesse an Informationen über Übernachtungen bei Dritten seitens des anderen Elternteils bestehen.

Übernachtungen beim anderen Elternteil

Im Regelfall umfasst das Umgangsrecht auch, dass das Kind bei dem umgangsberechtigten Elternteil übernachten darf. Dies entspricht meist dem Kindeswohl und ist dann unproblematisch, wenn die Übernachtungen dem Wunsch des Kindes entsprechen.

Übernachtungen des Kindes beim umgangsberechtigten Elternteil entsprechen in der Regel dem Kindeswohl. In jüngerer Zeit wird in der Rechtsprechung eine generelle Altersgrenze für Übernachtungen nicht mehr vertreten. Es dient zudem nicht dem Entwicklungsprozess von Kindern, ihnen familiäre Auseinandersetzungen ersparen zu wollen. Auch junge Kinder müssen lernen, durch neue Strukturen, durch Veränderungen vielfältiger Art belastet zu werden, aus deren Wirklichkeit sie neue Kräfte beziehen. Kinder werden nicht dadurch „lebenstüchtig“, dass sie in überbehüteter und einseitig auf die Vorstellungen eines Elternteils ausgerichteter Weise „erzogen“ werden, sondern auch dadurch, dass ihnen die Realität hinreichend deutlich wird. Übernachtungsumgangskontakte entsprechen deshalb - zumal bei weiter voneinander entfernt liegenden Wohnorten der Eltern - auch bei einem Kleinkind in der Regel dem Kindeswohl. Durch eine Regelung des Umgangs alle zwei Wochen wird in einem solchen Fall einerseits die persönliche Beziehung zwischen Kind und Elternteil ausreichend gewahrt, andererseits auch sichergestellt, dass weder für das Kind noch die Kindeseltern eine zu hohe Belastung entsteht (vgl. OLG Brandenburg, 06.12.2018 - Az: 9 UF 168/18; OLG Saarbrücken, 05.03.2018 - Az: 6 UF 116/17; OLG Saarbrücken, 23.01.2013 - Az: 6 UF 20/13).

Schwierig wird es dann, wenn das Kind die Übernachtungen beim anderen Elternteil nicht wünscht. Lehnt das Kind eine Übernachtung konsequent ab, so ...


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Scheidung über AnwaltOnline

Wir übernehmen die Regelung aller mit der Scheidung verbundenen rechtlichen Fragen.

Unser Tipp: Sofern nur ein Ehepartner den Scheidungsanstrag stellt, lassen sich die Kosten für einen zweiten Anwalt sparen.

Selbstverständlich behandeln wir alle Angaben vertraulich.

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Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)

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Sehr detaillierte Ausführungen von Herrn Dr. Voß, die u.a. auch entsprechende Hinweise auf die Rechtsprechung beinhalten. Meine Anfrage wurde sehr ...
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Ich bin Ihnen sehr dankbar über die rasche und konstruktive Beratung . Mit herzlichen Grüßen Dirk Beller
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