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Haftung beim Sturz einer Pflegeheimbewohnerin

Betreuungsrecht | Lesezeit: ca. 10 Minuten

EIne 83-Jährige Bewohnerin eines Pflegeheims erlitt während des Toilettengangs in der Nasszelle ihres Zimmers eine Oberschenkelfraktur. Die Heimbewohnerin benötigte aufgrund ihrer Erkrankungen Hilfe beim Stehen und Gehen.

Die gesetzliche Krankenkasse der Heimbewohnerin klagte beim Pflegeheim und dessen Mitarbeitern 7.000,00 Euro Behandlungskosten ein, die infolge des Sturzes entstanden waren.

Die Krankenkasse meinte, mindestens zwei Pflegekräfte hätten die alte Dame auf die Toilette begleiten müssen. Zudem hätte das Pflegeheim weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen treffen müssen.

Das Pflegeheim hat sich damit verteidigt, dass eine ihrer Mitarbeiterinnen die Bewohnerin beim Sturz noch habe auffangen können. Der Bruch ließ sich jedoch dadurch nicht vermeiden. Von Gleichgewichtsstörungen sei dem Pflegeheim nichts bekannt gewesen.

Das Landgericht hat die Klage der Krankenkasse zurückgewiesen und führte aus:

Der Klägerin steht gegen die Beklagten wegen des Unfalls kein nach §116 Abs. 1 SGB X übergegangener Schadensanspruch der verletzten Heimbewohnerin gegen die Beklagte zu.

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