Rechtsgeschäfte mit Betreuten

Betreuungsrecht

Vertragspartner, die mit einer unter Betreuung stehenden Person Geschäfte getätigt haben, sind häufig im Zweifel, ob diese Geschäfte auch gültig sind und welche Rechte ihnen zustehen. Dazu gelten folgende wesentliche Grundsätze:

Die Anordnung einer Betreuung beeinflusst die Geschäftsfähigkeit eines Betreuten in keiner Weise. Wenn der Betreute also vor Anordnung der Betreuung geschäftsfähig war, so bleibt er dies. Die von ihm getätigten Rechtsgeschäfte sind also ohne Einschränkungen wirksam und können vom Betreuer nicht etwa widerrufen werden.

In der Praxis ist es allerdings in der Regel so, dass unter Betreuung stehenden Personen gleichzeitig auch geschäftsunfähig sind, da eine Betreuung gemäß § 1896 BGB zur Voraussetzung hat, dass ein Volljähriger auf Grund einer geistig/psychischen Krankheit oder Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann.

Daher machen etwa Banken, wenn ihnen die Betreuung angezeigt worden ist, in der Regel Schwierigkeiten, eigene Geschäfte des Betreuten zu akzeptieren.

Um den ganzen Artikel lesen zu können müssen Sie sich oder kostenlos und unverbindlich registrieren.

Sie haben keinen Zugang und wollen trotzdem weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt - testen Sie uns kostenlos und unverbindlich

Letzte Aktualisierung: 29.06.2018

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Radio PSR

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 123.826 Beratungsanfragen

Schnelle, ausführliche und kompetente Beratung. Rundum zu empfehlen, besonders für den kleinen Preis.

Verifizierter Mandant

super, schnelle verständliche Antworten. Preis – Leistung - Verhältniss passt. Jederzeit gerne wieder.

Verifizierter Mandant