Wer bezahlt den Verfahrenspfleger?

Betreuungsrecht

Gebühren für die Bestellung des Verfahrenspflegers werden nicht erhoben. Die Vergütung des Verfahrenspflegers wird vom Staat bezahlt, kann aber von nicht mittellosen Betreuten zurück verlangt werden.

Der Verfahrenspfleger wird nach § 277 FamFG mit einem Stundensatz von zwischen 19,50 und 33,50 Euro (je nach Qualifikation) zzgl. MWSt vergütet.

Die Verfahrenspflegerkosten können beim Betreuten bereits dann geltend gemacht werden, wenn der Freibetrag von 2.600 € überschritten ist.

Der Verfahrenspfleger erhält weiterhin Aufwendungsersatz.

Die Verfahrenspflegervergütung kann dem Betreuten als Teil der Gerichtskosten gem. § 93a KostO in Rechnung gestellt werden.

Letzte Aktualisierung: 23.01.2019

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