Urlaubsanspruch mit Rechtsanwalt geltend gemacht - Kündigung?

Arbeitsrecht

Macht eine Arbeitnehmerin unter Einschaltung eines Rechtsanwalts einen Urlaubsanspruch geltend, der ihr bereits bei Begründung des Arbeitsverhältnisses mündlich zugesagt worden ist, so ist eine Kündigung unwirksam, wenn diese darauf gestützt wird, dass eine Kommunikation über einen Rechtsanwalt bereits während der Probezeit die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entzieht.

Der Arbeitgeber war durchaus konkret geworden: Die Kommunikation über einen Rechtsanwalt empfand dieser als "irritierend", eine derartige Vorgehensweise sei "weder gewünscht noch üblich".

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