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Auslegung einer arbeitsvertraglichen Klausel zu einem variablen Entgeltbestandteil

Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 1 Minute

Die Vereinbarung eines variablen von der Erreichung bestimmter Ziele abhängigen Gehaltsbestandteils in einem Formulararbeitsvertrag ist zulässig.

Die Parteien des Arbeitsvertrages können das Entgelt variabel gestalten, soweit dadurch nicht der Charakter des Vertrages als Festlegung des gerechten Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung in Frage gestellt wird. In diesem Sinne sind im Regelfall variable Entgeltanteile im Umfang von bis zu 25 Prozent des fixen Grundgehalts zulässig (so beispielsweise BAG, 12.01.2005 - Az: 5 AZR 364/04).


LAG Mecklenburg-Vorpommern, 28.02.2020 - Az: 2 Sa 136/19

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