Wer für die Konkurrenz arbeitet, muss mit fristloser Kündigung rechnen

Arbeitsrecht

Es ist einem Arbeitnehmer untersagt, während des bestehenden Arbeitsverhältnisses im Marktbereich seines Arbeitgebers für eigene oder fremde Rechnung Geschäfte zu machen und dadurch in Konkurrenz zum Arbeitgeber zu treten. Ein ausdrückliches arbeitsvertragliches Verbot ist hierfür nicht erforderlich. Dem Arbeitnehmer sind alle Nebentätigkeiten verboten, die dem Wettbewerbsinteresse des Arbeitnehmers zuwiderlaufen. Kommt es zu einer Verletzung dieses Verbotes, so ist der Ausspruch einer fristlosen Kündigung gerechtfertigt wenn der Arbeitnehmer nachweislich in nicht unerheblichem Umfang für ein konkurrierendes Unternehmen geschäftliche Tätigkeiten entfaltet hat.

LAG Rheinland-Pfalz, 24.09.2009 - Az: 11 Sa 214/09

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