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Straftatverdacht: darf mit Kündigung gedroht werden?

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Besteht der Verdacht, dass ein Arbeitnehmer eine Straftat begangen hat, so kann der Vorgesetzte mit Kündigung drohen und alternativ eine Eigenkündigung fordern.

Eine solche Drohung ist keine sittenwidrige Nötigung.

Vorliegend war ein Angestellter verdächtig worden, mit dem Dienstwagen während seines Urlaubs einen Versicherungsbetrug begangen und rund 2.000 € Schadensersatz unrechtmäßig erlangt zu haben.


ArbG Frankfurt/Main - Az: 9 Ca 7095/04


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Martin Becker (Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)

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Eveline Da Cuna Da Silva , Duisburg