Kurzfristige Urlaubswünsche von Arbeitnehmern - und nun?

Arbeitsrecht

Grundsätzlich ist es Sache des Arbeitgebers, eine Urlaubsplanung aufzustellen und die Urlaubszeiten der einzelnen Arbeitnehmer festzulegen. Er muss dabei allerdings auf deren berechtigte Belange Rücksicht nehmen und darf insbesondere nicht willkürlich entscheiden. In diesem Zusammenhang ist es bei einem sehr kurzfristigen Urlaubswunsch (z.B. in der kommenden Woche) schwieriger, diesen in die bestehende Planung zu integrieren.

Liegen betriebliche Gründe für eine Urlaubsverweigerung vor, so kann der Arbeitnehmer auf seinem Urlaubswunsch nicht bestehen und muss die Entscheidung des Arbeitgebers akzeptieren. Wenn er dennoch eine "Selbstbeurlaubung" ankündigt und zur Arbeit nicht erscheint, stellt dies einen so schweren Vertragsverstoß dar, dass nach der Rechtsprechung in der Regel eine fristlose Kündigung auch ohne vorherige Abmahnung zulässig ist.

"1. Tritt der Arbeitnehmer eigenmächtig einen vom Arbeitgeber nicht genehmigten Urlaub an, so verletzt er seine arbeitsvertraglichen Pflichten, und ein solches Verhalten ist an sich geeignet, einen wichtigen Grund zur fristlosen Kündigung darzustellen.

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Letzte Aktualisierung: 24.12.2018

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