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Rückabwicklung eines Autokaufvertrages wegen arglistiger Täuschung

Verkehrsrecht Lesezeit: ca. 2 Minuten

Im vorliegende Fall trat eine Person als Verkäufer auf, wobei im Kaufvertrag lediglich mit "i.A." unterschrieben wurde. Der spätere Beklagte hat ein sogenanntes Bastlerfahrzeug im Wert von 150,-- € für 2.100,-- € verkauft, wobei er sich zur Täuschung über den Wert des Fahrzeugs eines gefälschten 16-Punkte-Checks bedient hat. In einem solchen Fall ist die Person, die ein so großes Interesse am Verkauf eines Fahrzeuges hat, dass er sogar von einem Betrug nicht zurückschreckt und darüber hinaus als Verkäufer auftritt, als Verkäufer zu behandeln.

Im Rahmen einer Anfechtung wegen arglistiger Täuschung sind Schadenspositionen wie aufgewandte Reparaturkosten, Überführungsversicherungskosten, Zulassungskosten, Fahrtkosten und Standkosten erstattungsfähig. Werden Schadenspositionen durch Vorlage von Rechnungen dargelegt, so ist ein einfaches Bestreiten nicht erheblich.


AG Dresden, 25.05.2016 - Az: 105 C 4787/15


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)

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