Entziehung der Fahrerlaubnis wegen gefälschter Haaranalyse

Verkehrsrecht

Wurde bei einer geforderten MPU eine gefälschte Haaranalyse abgegeben, die einen Drogenkonsum verneint und wurde aufgrund dessen die Wiedererteilung einer vorher wegen Drogenfahrt entzogenen Fahrerlaubnis erreicht, so kann die Fahrerlaubnis nach Kenntniserlangung der Fälschung rechtmäßig entzogen werden.

Das positive Ergebnis des Gutachtens ist dann nicht mehr aufrechtzuerhalten, so dass die Eignungszweifel wieder bestehen und deshalb die Entziehung der Fahrerlaubnis rechtfertigen.

Da der Befund gefälscht ist, hat das bei der MPU ausgesprochene Votum keine Gültigkeit mehr.

VG Gelsenkirchen, 11.05.2012 - Az: 7 L 445/12

ECLI:DE:VGGE:2012:0511.7L445.12.00

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Computerwoche

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenlose Anfrage    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 99.880 Beratungsanfragen

Sehr freundlicher Kontakt mit der Kanzlei und überaus schnelle, sowie konkrete Beantwortung meiner Fragen durch Dr. jur. Voß. Für schnelle Klärung ...

Nico Baumbach, Feldkirchen

Danke für die sehr schnelle Bearbeitung meiner Fragen. Sie haben uns weitergeholfen. Wir werden Sie auf jedenfall weiterempfehlen.

Verifzierter Mandant