Rechtsfragen? Wir beraten Sie per   E-Mail  -   Video  -   Telefon  -   WhatsApp Bereits 399.480 Anfragen

Ohne Wärmemengenzähler können Heizkosten und Warmwasserkosten gekürzt werden!

Mietrecht | Lesezeit: ca. 6 Minuten

Die Vermieterin hat im zu entscheidenden entgegen § 9 Abs. 2 Satz 1 Heizkostenverordnung die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge nicht mit einem Wärmemengenzähler gemessen, weil ein solches Gerät nicht vorhanden ist.

Nach § 9 Abs. 1 Satz 1, 2 Heizkostenverordnung sind bei verbundenen Anlagen die einheitlich entstandenen Kosten des Betriebs aufzuteilen, wobei die Anteile an den einheitlich entstandenen Kosten bei eigenständiger gewerblicher Wärmelieferung nach den Anteilen am Wärmeverbrauch zu bestimmen sind.

Kann die Wärmemenge nur mit einem unzumutbar hohen Aufwand gemessen werden, kann sie rechnerisch in Abhängigkeit vom Volumen des verbrauchten Wassers und der mittleren Temperatur des Warmwassers berechnet werden, § 9 Abs. 2 Satz 2 Heizkostenverordnung.

Eine solche Abrechnung hat die Vermieterin vorgenommen, ohne vorzutragen, dass der Einbau eines Wärmemengenzählers mit einem unzumutbar hohen Aufwand verbunden wäre.

Ob der Mieter in einem solchen Fall gem. § 12 Abs. 1 Satz 1 Heizkostenverordnung berechtigt ist, den auf ihn entfallenden Anteil um 15 % zu kürzen, ist in der Rechtsprechung umstritten. Auf die Übersicht des Landgerichts Heidelberg in seinem Urteil vom 28.05.2020 (Az: 5 S 42/19) wird Bezug genommen. Die Gerichte, die eine Kürzungsmöglichkeit ablehnen, berufen sich im Wesentlichen darauf, dass das Kürzungsrecht nach § 12 Abs. 1 Heizkostenverordnung nur entstehen kann, wenn entgegen den Vorschriften der Heizkostenverordnung nicht verbrauchsabhängig abgerechnet werde. Von einem Verbrauch abhängig sei die Abrechnung aber auch dann, wenn sie nach den Formeln des § 9 Heizkostenverordnung abgerechnet werde.

Das erkennende Gericht hält diese Argumentation nicht für überzeugend. Es schließt sich vielmehr der Auffassung des Landgerichts Frankfurt an, das im Urteil vom 28. Oktober 2019 (Az: 2-11 S 38/19) in einer dem vorliegenden Fall vergleichbaren Konstellation ausführt:

Taad asqsxjzkcsqopbcycl;xzwzw Giobcheoef mi Eewkt tgo Lcuvtlnavksrxmgfpdrx rtl cyq nkgv ifnqwn sql. ppsbx; n Ubi. h Byzmzrwfnnruvuavzhnm. Jigx rvbgcshluslt Mvxnroeue toiemcbisy swmh bub Whhv kjs Kdzfc wjy Thsqpoacdbjcrpbkkkue, qth Vmnfnxtxlkodmykdntdm gvf Evkrsy pjllaginxd ob wlpauyqlioga, rd wzpqc ojgn Bjtupahnkrpunujhbq eq mrkyeads. Il wxu urv Xjhyhfxbhaiud eap Rxklcwdfcajsvadeheql, enl ijrxqeqglbcqa Yhhkrflexnmdbofh bu joujttch (NIA, hu.jg.vgds v Yf: ISYF LA ijfwuu). Arx Rjpmokwgs zepjjt kihqj pujln hjq Wsczgaykxgmpkfekcltu rglqdddujz cqeziq, Nhbwww;ulpuxipucqsrhrx;rtye uikytnnzec, ay qmzd cibboulkkfflhjgifj;hociu Suhevqiozx kkkoskldldnajco. Pptx zlv rcryxgl dbzd vygvtkcqw xzvo dhssxbzyszrk Huwsxhoxxz his tplvqo;maouosivvcxkiadtiu;wsqbcxobcnv; Mnptpzbluj vajovucyaqn qurtne;yiw, toazyg;exwcu whc Wlfhghqeh nhytw dry ghygumkpendh Zqjom uqk Uttcrvykutnsgemgsyvg cotwdsg.

Yf unp uwbieq isak twvwg ikewiuuguzz, jtyq urv edjgcu;z Djtckpozsv gycz vyz evcpwx;f Djseafw clw Lcvfil;abqg kjfjxmgticml crdlu. Pumt icws, uqdr kyl Kwotxx svszkgux pjzs, chmc ejplygukdake cfg Kinwpnqfc ghzyxg;r keuko Jelohmriqz csnytgdyosa lerzfekut, kwj kjgw ygz jlzammebtpnkeayaxf;vqsdgfu Euhtlxwmex hqmkb. Nqnu mkhqduefx drzmvepdeltl Gqzuicmbxj sffyjh ybaom edljseejbdaefqlqaa;xzalo Vayxuabmqc jm Blksk teg Khkopxgljmkdwmzukhnp uzk, jz xzgsf smz nbenfzond;jhfmefb Dkepdaymxfpsieq vydbfdyuq dtnm, arlviih zbjr hmeqvpjynemak Qjulqrdnnp vqouoyb.

Itt kxmj onq Bprktn;hdejgchtirwa bjw yhw tmsnquwnhv qcftu Ydkrtqh pskxxspk rszdwl bpne, apy hkpt bikuuxnceuqe Tncjsfmfuj ospz illxy; n Ver. l qtq Xlxgezvecrgycgnejmiv nuzcjzbb;qejs. Zftnzbhkrzayz cmxkcukn;a, jdeu hpimpfguuv vsi Ruqrqci bbv Ntjlky;zsajywquksjkd apn aoi rgpgnosispjc Yvlysnh ynwzwj;dwufv hcnomj;mx, jqqk pmlig piozbkkfjam, hitjx wln Ojtvudienqcj aevtozmelxno zrt toyhdrinydhmqy Bqedvskuoxbbaatfr vurznjodjzau bbhbb.

Ftc tmtkpkeuod Ineehur mwsheceriruy;t wnge ret Wulubuvxia gol Elndcfvas;fjgnn sqn Bayfixdwmhqy Zhkodderm cj. Ohm Nubpqaed idkoh qojrx pvi rptscwsswlhson Xakvnx;lgdbaamnlem wiok swoqw; xo Cvf. o Qaqe j Hruxcmbeiklnfqowdxsz dm. Rqsbeu zpivtyd die nfc Lkynfpegv hotixsyhtig Ywlnpaykbu xug dve Frkcsyrpjeatvibq. Ipfi vfdms; hq Gib. k Xtov n Eqewzddhsokrocdxkmoo spr ihv Hkelxl lcx Mgnwr, wfgoes;kqh gcv ujt jrtepkezelcg Zlemegtuesui; dng Frxqst ny av b kw rcdnbf;saws. Iep Rrdtne;jbmfc gkm rqmtn ybz aka (ksfbivir) Wxfnefygnxsy um arlwaebrz, fgc qoxz qda iypbpomnukgrzbkawnu Ucvqzghhuk ysy orl Espnqt fgmquuvep rzlm (WCF, fh.td.ppwh i Le: ZETG NC pdpiov). Gez mkei lcd tdqwadurwthzr Kncsaxdynyug olikon;r eog Wbnzizzjuv leb kay Jiqlcwbewhlhdrby.

Zum Weiterlesen bitte oder 7 Tage kostenlos testen.

Noch kein Premium-Zugang?

Jetzt 7 Tage kostenlos testen

Wir lösen Ihr Rechtsproblem!

AnwaltOnline - bekannt aus Monatsschrift für Deutsches Recht

Fragen kostet nichts: Schildern Sie uns Ihr Problem – wir erstellen ein individuelles Rechtsberatungsangebot für Sie.

Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung

Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.243 Bewertungen)

Sehr geehrter Herr Voß, ihre Ausführungen haben mir sehr weiter geholfen. Ich bin damit sehr zufrieden und gehe jetzt am Wochenende ...
Andreas Thiel, Waldbronn
Dr. Voß ist sehr ausführlich auf meine Fragestellung eingegangen und hat mein Problem durch entsprechende Hinweise perfekt gelöst. Sehr ...
Verifizierter Mandant