Fristlose Kündigung wegen Beleidigung und Todesdrohungen gegenüber Mitmietern

Mietrecht

Stört ein Mieter erheblich den Hausfrieden, in dem er häufig Vermieter, Nachbarn und Hausmeister ohne Anlass mit vielfältigen Schimpfworten (u.a. "Pisser", "Spast", "behinderter Wichser", "Fotze" oder "Penner") beleidigt und sogar droht, sie "totzuschlagen", berechtigt dies den Vermieter zur fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses. Die Handlungen des Mieters stellen Straftatbestände dar und sind damit zugleich Vertragsverletzungen, die die Fortsetzung des Mietverhältnisses unzumutbar machen können.

Zieht der Mieter nach einer entsprechenden Kündigung nicht aus, kann der Vermieter die Räumung veranlassen.

AG Berlin-Lichtenberg, 21.10.2016 - Az: 10 C 103/15

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von ComputerBild

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenlose Anfrage    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 98.158 Beratungsanfragen

Ich wurde von Herrn RA Theurer sehr nett und kompetent beraten. Ich fühle mich nun grundlegend informiert und abgesichert. Das Preis-/Leistungsver ...

C. Kim, Berlin

Ein rundum gutes Angebot!

Verifzierter Mandant