Aachen: Aachener Heizspiegel nennt Einsparpotenziale bei den Heizkosten

Mietrecht

Aachen. Bereits wenige Wochen nach der Veröffentlichung des ersten Aachener Heizspiegels durch den Fachbereich Umwelt der Stadt Aachen haben sich mehr als 60 Bewerber für den kostenlosen HeizEnergieCheck bei der Stadt gemeldet. 35 HeizEnergieChecks mit einer Gebäudefläche von 34.000 m² sind bereits ausgewertet. Das Ergebnis ist eindeutig: Bei Anpassung der untersuchten Gebäude an den heutigen Stand der Technik könnten die Bewohner der untersuchten Gebäude Heizkosten in Höhe von 85.000 Euro pro Jahr einsparen. Aus dieser Einsparung heraus ließe sich eine Investitionssumme von insgesamt einer Million Euro quasi warmmietenneutral refinanzieren – ein interessanter Aspekt für Hausbesitzer und Wohnungsbaugesellschaften. Die Sanierung der betreffenden Gebäude würde zudem die CO2-Bilanz der Stadt Aachen um 500 Tonnen pro Jahr verbessern.

Gebäudeeigentümer und Mieter können mit Hilfe des Heizspiegels den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten ihres Gebäudes bzw. ihrer Wohnung ermitteln. Der Heizspiegel, der getrennt nach den Energiearten Heizöl, Erdgas und Fernwärme erstellt wurde, ordnet die Verbräuche und Kosten des Gebäudes in vier Kategorien ein: optimal, durchschnittlich, erhöht oder extrem hoch. Bei erhöhten und insbesondere bei extrem hohen Verbrauchszahlen besteht ein enormes Kostensenkungspotenzial. Bei einer 80 m² großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus schwanken die Heizenergiekosten monatlich zwischen 40 Euro  und 100 Euro. Auf ein Jahr hochgerechnet sind das bei extrem hohen Verbräuchen immerhin 1.200 Euro im Gegensatz zu 480 Euro bei den optimalen Gebäuden. Würde das Gebäude mit hohem Verbrauch mit einer effizienten Heizungsanlage ausgestattet oder gut gedämmt, könnten über das Jahr gesehen einige hundert Euro eingespart werden. In Zeiten knapper werdender Haushaltskassen sind diese Kostenersparnisse eine echte Bereicherung.

Was kann nun der Eigentümer oder Mieter eines Gebäudes tun, wenn er anhand des angeforderten Heizspiegels festgestellt hat, dass sein Heizenergieverbrauch und damit die Heizkosten zu hoch sind? Als gute Ausgangsbasis hat sich in der Praxis der HeizEnergieCheck bewährt. Die Stadt Aachen stellt noch weiteren 40 Bewerbern diesen HeizEnergieCheck kostenlos zur Verfügung. Er umfasst ein Gutachten, in dem die der Heizkosten verantwortlichen Faktoren (Heizenergieverbrauch, Energiepreis und die Heiznebenkosten) bewertet werden. Außerdem werden auf den Einzelfall bezogene Empfehlungen ausgesprochen und örtliche Beratungsstellen genannt. Bei Mietern liegt zusätzlich eine Bewertung der Wohnung im Vergleich zum Gesamtgebäude und eine fachliche Stellungnahme für den Vermieter oder die Hausverwaltung bei.

Wer seine Heizkosten checken möchte, kann die Informationsbroschüre "Aachener Heizspiegel" bei der Stadt Aachen unter Telefonnummer (0241) 432-3657 / -3661, oder der E-mail-Adresse claudia.wluka@mail.aachen.de anfordern oder den Heizspiegel im Internet (PDF-Format) abrufen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Aachen

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