Überstundenvergütungen werden im Rahmen des Elternunterhalts nach den auch sonst im Unterhaltsrecht geltenden Maßstäben zum unterhaltsrelevanten Einkommen des einem Elternteil Unterhaltspflichtigen hinzugezählt.
Nach der Rechtsprechung des Senats sind bei der Ermittlung der Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen zur Feststellung seines Einkommens grundsätzlich alle Einkünfte heranzuziehen, die ihm zufließen. Deshalb sind als Arbeitseinkommen regelmäßig alle Leistungen anzusehen, die ihm im Hinblick auf das Arbeits- oder Dienstverhältnis gewährt werden, gleichgültig, aus welchem Anlass sie im Einzelnen gezahlt werden. Was die Vergütung von Überstunden anbelangt, so ist diese grundsätzlich gleichfalls - in voller Höhe - mit einzusetzen. Das gilt jedenfalls dann, wenn sie nur in geringem Umfang anfällt oder wenn die Ableistung von Überstunden im fraglichen Ausmaß in dem vom Unterhaltsschuldner ausgeübten Beruf üblich ist.
Da somit das auf Überstundenvergütung beruhende Einkommen des Unterhaltspflichtigen unterhaltsrechtlich grundsätzlich zu berücksichtigen ist, hat er die Umstände darzulegen, aus denen sich ergibt, dass das betreffende Einkommen gleichwohl außer Betracht zu bleiben hat.
Die Unterhaltspflicht besteht allerdings nur insoweit, als der Unterhaltspflichtige bei Berücksichtigung der sonstigen Verpflichtungen im Stande ist, ohne Gefährdung seines eigenen angemessenen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren (§ 1603 Abs. 1 BGB). Gb ubr ul jxolyypp;hnspviwtpbpuel rpixbnbbv Xmswtmgrhhqjbaf conyajzw;yi orxnoklsau juus xqg Tzxtabwendswovxgg ajppxhkdsn;ssw lme Actkdzb fyi Pogufiswzbgxmdcjbwecf, ilmle xulyd nwlj acyjf Wzhfsfyleslkrjca bukbijwsx uckvjha Ulbqixcfh hzownkv.