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Bindungswirkung eines gemeinschaftlichen Testaments

Familienrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Grundsätzlich tritt mit dem Tod eines Ehegattens bei Bestehen eines wirksamen gemeinschaftlichen Testaments eine Bindungswirkung ein, welche dazu führt, dass die Testierfreiheit des Überlebenden beeinträchtigt wird und er grundsätzlich gehindert ist, die Verfügungen im gemeinschaftlichen Testament zu widerrufen oder beeinträchtigend neu zu verfügen.

Der Letztlebende kann von der Bindungswirkung befreit werden, beispielsweise durch die Vereinbarung eines Änderungsvorbehalts.


LG Bielefeld, 29.04.2016 - Az: 2 O 291/15

ECLI:DE:LGBI:2016:0429.2O291.15.00


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Patrizia Klein (Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht)

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