Ein eBay-Händler muss negative Bewertungen nicht grundsätzlich hinnehmen, insbesondere dann nicht, wenn die schlechte Bewertung auf unwahren Tatsachen beruht. Das OLG vertritt die Ansicht, dass der Verkäufer für die Unwahrheit der von dem Käufer in die Bewertung eingestellten Tatsachenbehauptung gerade nicht einen vollumfänglichen Gegenbeweis führen muss. Vielmehr ist es Sache des Kunden, die Richtigkeit einer bestimmten Tatsache in der Bewertung zu beweisen.
Hinweis: Das Urteil steht im Gegensatz zu AG Peine, 15.0.2004 - Az: 18 C 234/04, das die Beweislast beim Verkäufer sah.
Hinweis: Das Urteil steht im Gegensatz zu AG Peine, 15.0.2004 - Az: 18 C 234/04, das die Beweislast beim Verkäufer sah.
OLG München, 28.10.2014 - Az: 18 U 1022/14
Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.
Redaktionelle Bearbeitung: RA Dr. jur. Jens-Peter Voß
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