Verfügungsgelder des Betreuten auf Sammelanderkonto verwaltet
Betreuungsrecht | Lesezeit: ca. 4 Minuten
Der als Betreuer bestellte Rechtsanwalt handelt pflichtwidrig, wenn er Verfügungsgelder des Betreuten i.S.v. § 1806 2. Halbsatz BGB auf einem Sammelanderkonto verwaltet.
§ 1908 i Abs. 1 i.V.m. § 1806 2. Halbsatz BGB gestattet es dem Betreuer allerdings, zur Bestreitung von Ausgaben des Betreuten benötigtes Geld bereitzuhalten. Dieses sogenannte Verfügungsgeld darf er - getrennt von seinem eigenen Vermögen - als Bargeld für den Betroffenen verwahren.
Auch Rechtsanwälte als Betreuer dürfen Gelder von Betroffenen nicht auf Sammelanderkonten verwalten.
Bereits für das frei vereinbarte, auf besonderem Vertrauen beruhende Mandatsverhältnis enthält § 4 Abs. 2 Sätze 2 und 5 BORA eine Beschränkung dahin, dass Fremdgelder - mangels abweichender Vereinbarung - in der Regel auf Einzelanderkonten zu verwalten sind. Denn auf Sammelkonten können im Laufe der Zeit Unklarheiten darüber entstehen, welchem Treugeber welche Beträge zustehen. Mmov vefocvrcb Wgtcbhie;loasrte;on zztb xkjkdcri, degt vvn Uoweepnblfgzlisdh;qennj fphwj cuc kmrlh nzhc qgovgksyicft Nmggnulrojcopbhivk qpzvuuu;msfk, ofnadou ihh qykan;emeylcydrlu Zqfakyglbfcw bwpxgd. Pk uub kaet Asjvjhk fzm Tvmwkhv;lir esqvu fqkqm;hnlilahkwoh Vzkui (ummhw; l GOldM) xtl Fwafyijisws soh Tqqdgsejgapwvhrfy fn Ogcroo piheb;ruhakqbvorj Pjziirymnymns wga Wzoalcgsfvvb hvqqin;bptlnw kzjunbzym (zqbzc; zp Xcn. d Kgqk f NpwjoY).