Private Trunkenheitsfahrt - Kündigung und Sperrzeit für Berufskraftfahrer

Arbeitsrecht

Die Voraussetzungen einer Sperrzeit sind bei Verlust der Fahrerlaubnis wegen einer privaten Trunkenheitsfahrt eines als Omnibusfahrer beschäftigten Versicherten grundsätzlich erfüllt. Dies ist als arbeitsvertragswidriges Verhalten zu werten, das ohne vorherige Abmahnung eine fristlose, außerordentliche verhaltensbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber rechtfertigen kann. Von einer allein zulässigen personenbedingten, keine Sperrzeit begründenden Kündigung ist dabei nicht auszugehen (ebenso Hessisches LSG, Urteil vom 22.06.2010 - L 6 AL 13/08).

LSG Baden-Württemberg, 25.02.2011 - Az: L 8 AL 3458/10

Wir lösen Ihr Rechtsproblem! AnwaltOnline - empfohlen von Radio PSR

Fragen kostet nichts: Sie erhalten ein unverbindliches Angebot für eine Rechtsberatung.
  Kostenloses Angebot    vertraulich    schnell: Beratung in wenigen Stunden

Unsere Rechtsberatung - von Ihnen bewertet

Durchschnitt (4,80 von 5,00) - Bereits 104.808 Beratungsanfragen

Klasse, sehr ausführlich und verständlich beantwortet! Danke!

Verifizierter Mandant

Vielen Dank für die schnelle Hilfe, Auskunft war gut, konnte aber über andere Rechtsberatungen noch bessere Hilfe bekommen. FAZIT: Ich werde Euch ...

Andreas Jentzsch