Der Urlaubsabgeltungsanspruch eines kündigenden Arbeitnehmers umfasst den gesamten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses noch nicht erfüllten Urlaubsanspruch und ist nicht auf den gesetzlichen Mindesturlaub beschränkt.
Mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses wandelt sich der noch nicht erfüllte Urlaubsanspruch in einen Abgeltungsanspruch um, ohne dass es weiterer Handlungen des Arbeitgebers oder Arbeitnehmers bedarf.
Sofern für den über den Mindesturlaub hinausgehenden Teil keine besonderen Vereinbarungen getroffen wurde, besteht bei Vorliegen der Voraussetzungen ein Abgeltungsanspruch für den Gesamturlaub.
Mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses wandelt sich der noch nicht erfüllte Urlaubsanspruch in einen Abgeltungsanspruch um, ohne dass es weiterer Handlungen des Arbeitgebers oder Arbeitnehmers bedarf.
Sofern für den über den Mindesturlaub hinausgehenden Teil keine besonderen Vereinbarungen getroffen wurde, besteht bei Vorliegen der Voraussetzungen ein Abgeltungsanspruch für den Gesamturlaub.
BAG, 22.10.2009 - Az: 8 AZR 865/08
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Redaktionelle Bearbeitung: RA Martin Becker und RA Dr. jur. Jens-Peter Voß | Geprüft von: RA Hont Péter Hetényi, RAin Patrizia Klein, RAin Alexandra Klimatos und RA Dr. jur. Rochus Schmitz
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