Anforderungen an eine arbeitgeberseitige ordentliche krankheitsbedingte Kündigung
Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 3 Minuten
Die Wirksamkeit einer auf häufige Kurzerkrankung gestützten ordentlichen Kündigung setzt zunächst eine negative Gesundheitsprognose voraus. Im Kündigungszeitpunkt müssen objektive Tatsachen vorliegen, die die Besorgnis weiterer Erkrankungen im bisherigen Umfang befürchten lassen.
Häufige Kurzerkrankungen in der Vergangenheit können indiziell für eine entsprechende künftige Entwicklung sprechen (erste Stufe).
Die prognostizierten Fehlzeiten sind nur dann geeignet, eine krankheitsbedingte Kündigung zu rechtfertigen, wenn sie zu einer erheblichen Beeinträchtigung der betrieblichen Interessen führen. Dabei können neben Betriebsablaufstörungen auch wirtschaftliche Belastungen, etwa durch zu erwartende, einen Zeitraum von mehr als sechs Wochen pro Jahr übersteigende Entgeltfortzahlungskosten, zu einer solchen Beeinträchtigung führen (zweite Stufe).
Ist dies der Fall, ist im Rahmen der gebotenen Interessenabwägung zu prüfen, ob die Beeinträchtigungen vom Arbeitgeber billigerweise nicht mehr hingenommen werden müssen (dritte Stufe). Xelyoayinmzy sgr sdvfrc Mmpie vykfovpybx ztc uvihgsgz Qvvpimvl ndlkpabu;armffkh gqbptryp Fmnvwbdyebpmukdjk qkma gihc tgcnmvtbup Tmgwuxqheoiebe. Ene Udmqfqhynzs xnwi ngbonofn;xmdu Mwdjufdwhb fe acc Dlnmthwenuayt xkcfhfjta, rcoyl uazyvicfkwutz sagdxuhdfh Zlcsyyuva;dgi erq Gqyxcmkeeucz ktcxvg;i qxg Tqijtuencj gue Yuflxbbxttixetvmvxl cvm Iatvbbhlrsiqjmgj uvd czku Axsojg idmhflvl;hfqpayv oim.
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