Zulässigkeit des Rechtsweges zu den Arbeitsgerichten für Vergütungsansprüche des GmbH-Geschäftsführers
Arbeitsrecht | Lesezeit: ca. 1 Minute
Nach Beendigung einer Organstellung ist für die Zulässigkeit des Rechtswegs zu den Arbeitsgerichten nicht ausreichend, dass der Kläger behauptet, das zugrundeliegende Vertragsverhältnis sei ein Arbeitsverhältnis. Dies muss schlüssig dargelegt werden.
Der Geschäftsführer einer GmbH handelt in der Regel auf Basis eines Dienstvertrags, nicht eines Arbeitsvertrags. Ein Arbeitsverhältnis kann nur in seltenen Ausnahmefällen angenommen werden, solche Umstände sind substantiiert darzulegen. Der Abschluss eines Geschäftsführer-Dienstvertrags hebt im Regelfall auch ein bestehendes Arbeitsverhältnis formwirksam auf.
LAG Hamm, 04.05.2016 - Az: 2 Ta 556/15
ECLI:DE:LAGHAM:2016:0504.2TA556.15.00
Wir lösen Ihr Rechtsproblem!
AnwaltOnline - bekannt aus Handelsblatt
Fragen kostet nichts: Schildern Sie uns Ihr Problem – wir erstellen ein individuelles Rechtsberatungsangebot für Sie.
Anfrage ohne Risiko
Vertraulich
Schnell
Das sagen Mandanten über unsere Rechtsberatung
Durchschnitt (4,85 von 5,00 - 1.243 Bewertungen)
ich danke Ihnen sehr für die umfangreiche schnelle Antwort, das hat uns sehr geholfen, dankeschön
Verifizierter Mandant
Sehr schnelle und kompetente Antworten. Vielen Dank. Ich kann Sie nur empfehlen. Weiter so und viel Erfolg.
Danke für Ihre Unterstützung und ...