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Rechtzeitige Feststellung der Arbeitsunfähigkeit des Versicherten als Voraussetzung einer Weiterbewilligung des Krankengeldes

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Ob und in welchem Umfang der Versicherte Krankengeld beanspruchen kann, bestimmt sich nach dem Versicherungsverhältnis, das im Zeitpunkt des jeweils in Betracht kommenden Entstehungstatbestandes für Krankengeld vorliegt.

Für die Aufrechterhaltung des Krankengeldanspruchs aus der Beschäftigtenversicherung ist erforderlich, dass die Arbeitsunfähigkeit vor Ablauf des Krankengeldbewilligungsabschnitts erneut ärztlich festgestellt wird.

Folgen der unterbliebenen oder nicht rechtzeitigen ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit sind grundsätzlich vom Versicherten zu tragen. Die Ausschlussregelung des § 46 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGB 5 ist strikt zu handhaben.


LSG Thüringen, 28.02.2017 - Az: L 6 KR 942/15

ECLI:DE:LSGTH:2017:0228.L6KR942.15.0A


Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Trotz sorgfältiger Bearbeitung bleibt eine Haftung ausgeschlossen.

Alexandra Klimatos (Rechtsanwältin, Absolventin der Fachanwaltslehrgänge: Familienrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Miet- und Wohnungseigentumsrecht)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)

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