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Auch kurze Ausschlussfristen im Arbeitsvertrag sind zulässig

Arbeitsrecht Lesezeit: ca. 1 Minute

Auch kurze Ausschlussfristen von wenigen Wochen in Arbeitsverträgen sind zulässig.

Im vorliegenden Fall hat ein Arbeitnehmer ein halbes Jahr nach seinem Ausscheiden Geld für nicht genommene Urlaubstage gefordert, obwohl sein Arbeitsvertrag eine Frist von einem Monat nach Ende des Arbeitsverhältnisses für die Geltendmachung möglicher Ansprüche vorsah.

Der Arbeitnehmer gab an, dass diese kurze Frist nicht ausreiche, sich einen Überblick über mögliche Ansprüche zu verschaffen und scheiterte damit vor Gericht.

Arbeitnehmer müssen sich auch an kurze Ausschlussfristen halten, wenn sie einen entsprechenden Arbeitsvertrag unterschrieben haben.


ArbG Frankfurt/Main, 09.04.2003 - Az: 7 Ca 8342/02

ECLI:DE:ARBGFFM:2003:0409.7CA8342.02.0A


Hinweis: Urteile geben die Rechtsauffassung des Gerichts zum Entscheidungsdatum wieder und ersetzen keine rechtliche Beratung im Einzelfall. Für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen.

Martin Becker (Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwaltslehrgang Arbeitsrecht)Dr. jur. Jens-Peter Voß (Rechtsanwalt)Dr. jur. Rochus Schmitz (Rechtsanwalt)

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